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Recht(s)sicher! – Teil 0: Inhaltsverzeichnis

Selbstverteidigung ist eine rechtliche Handlung. Der Übergriff, gegen den man sich behaupten muss, findet nicht losgelöst von restlichen Leben statt. Gerade bei schweren Formen von Gewalt ist eine polizeiliche oder juristische Aufarbeitung des Events wahrscheinlich. Wenn Du einen Kampf gewinnst, nur um danach wegen schwerer Körperverletzung ins Gefängnis zu gehen, hast Du dann wirklich gewonnen?

Das eigene Handeln wird durch Notwehr legitimiert. Trotzdem muss in jeder Situation eine Einschätzung erfolgen, welche Aktionen zum Eigenschutz erforderlich sind. Im nächsten Schritt ist es erforderlich, diese Entscheidung nachvollziehbar zu begründen. Neben dem rechtlichen Verständnis ist somit auch die eigene Kommunikationsfähigkeit entscheidend.

Es geht nicht darum, zum Anwalt zu werden. Genau wie es bei der ersten Hilfe nicht darum geht, einen Arzt zu ersetzen. Aber Du musst für Deinen Selbstschutz die rechtlichen Grundlagen beherrschen. Selbstverteidigung ohne diese Grundlagen zu trainieren, ist fahrlässig.

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